Home » Blogging » Am Anfang war das Ohr – Wie musikalische Früherziehung die Kreativität des Kindes fördert

Am Anfang war das Ohr – Wie musikalische Früherziehung die Kreativität des Kindes fördert

Die Anlage zur Musikalität ist bei jedem Neugeborenen bereits vorhanden. Musikalische Früherziehung fördert Kinder bei der Entfaltung ihres kreativen Potentials. Ein entsprechendes pädagogisches Konzept existiert seit den 1960er Jahren. Die Früherziehung bietet eine Hilfestellung für Kinder in den ersten fünf Lebensjahren, die erste Erfahrungen mit Klängen, Bewegung und Gesang machen. Sie können frei mit Musik experimentieren, sich zwanglos ausprobieren und das eigene Rhythmusgefühl entdecken. Es ist explizit noch kein Instrumentalunterricht, der jedoch an die Früherziehung anschließen kann.

Motorik und Rhythmusgefühl entwickeln sich spielerisch

Eine der ersten sinnlichen Erfahrungen die ein Kind im Mutterleib macht ist das Hören. Ein Fötus reagiert bereits ab der 22. Woche auf den Herzschlag der Mutter. Sogar ihre Stimme kann er wahrnehmen. Nur wenige Wochen später bewegt sich der Fötus leicht, wenn Musik abgespielt wird.

Die Teilnahme an einem Programm ist schon ab frühestem Kindesalter möglich. In den meisten Musikschulen werden Angebote zur musikalischen Früherziehung für Kinder zwischen dem vierten und sechsten Lebensjahr gemacht. Es existieren auch Programme, die Eltern bereits mit ihren Säuglingen besuchen können. Ab dem Alter von vier Jahren profitieren Kinder besonders von der Gruppenstruktur. Das liegt daran, dass die Kinder in diesem Alter soziales Interesse entwickeln. Gruppenkurse fördern das soziale Miteinander und das gemeinsame Ausprobieren macht einfach besonders viel Spaß.

Der Topf als erstes Instrument

Besonders gut eignen sich klingende Instrumente wie Triangel, Glockenspiel oder Rasseln. Sogar Gegenstände aus dem Alltag, wie Töpfe oder Schneebesen, können zum Einsatz kommen. Dem lernenden Kind bietet sich die Möglichkeit sich auszudrücken und das natürliche Rhythmusgefühl sowie motorisches Geschick zu entfalten. Das ursprünglichste Instrument, die eigene Stimme, probieren Kinder meist schon von ganz allein aus. Sich durch Gesang auszudrücken ist sehr schön und der früheste Ausdruck der reifenden Kreativität.

Für den Unterricht selbst gibt es viele unterschiedliche Modelle. In einer Musikschule werden Kinder in der Gruppe zu Bewegung und Gesang animiert. Alles findet spielerisch und zwanglos statt. Man singt gemeinsam Lieder und bewegt sich dazu im Takt. Fingerspiele und das Üben leichter Verse unterstützen die Kinder dabei Klänge zu verstehen.

Wo gibt es Angebote für Eltern und Kind?

Anbieter einer musikalischen Früherziehung sind neben Musikschulen auch Vereine, Kindergärten oder Eltern-Kind-Gruppen. In einer Musikschule, wie zum Beispiel in der Münchner Musikbox, lernen Kinder bereits ab dem Säuglingsalter gemeinsames Musizieren mit den Eltern. Hier steht die spielerische Heranführung an Musik im Mittelpunkt. Gerne kann kostenlos und unverbindlich geschnuppert werden.


Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Teile das

Kontakt